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Fürstbischof von Galen zu Pferd, im Hintergrund das Münsteraner Stadtpanorama (Stadtmuseum Münster, Foto: Stadtmuseum Münster)

Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen zu Pferd, im Hintergrund die Stadt Münster, 1662


Wolfgang Heimbach
Öl auf Leinwand, 170 × 135 cm
bezeichnet u. r. : Münster (vermutlich nachträglich), darunter: Wolffg. HBach.
Münster, Stadtmuseum
Provenienz: wahrs. 1679 an die Familie von Galen, durch Erbschaft bis 1992 in der Familie, ab 1985 Dauerleihgabe Stadtmuseum Münster, erworben 1992

Reiterporträt

Das großformatige Gemälde des Fürstbischofs zu Pferde malt Heimbach vermutlich kurz nach seiner Rückkehr aus Kopenhagen im Jahr 1662. Dafür spricht das mittlere Alter des Dargestellten und die im Hintergrund vor dem Panorama der Stadt Münster dargestellte Truppenschau, die der Fürstbischof am 28. März 1661 abhält. Damit dürfte das Gemälde in Verbindung mit der Belagerung der Stadt durch den Fürstbischof in den Jahren 1660/61 stehen, bei der die Stadt am Ende zur Aufgabe gezwungen ist.

Botschaften an den Betrachtenden

Skyline: Münster

Der Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen ist zu Pferd und im Hintergrund sind die Umrisse der Stadt Münster zu sehen. Besonders signifikat sind die Doppelturmanlage des Doms und die Türme der Überwasserkirche sowie der Lambertikirche.

Am Horizont sieht man die Umrisse der Stadt Münster mit den Kirchtürmen der Lambertikirche und des Doms.