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Drei Frauen betrachten Kleidung und Hüte im Schaufenster.

Ausstellungsvorschau 2021

Ausstellungsvorschau 2021

August und Elisabeth Macke. Der Maler und die Managerin

28.05.2021 – 05.09.2021

In über 200 Zeichnungen und Gemälden hat August Macke seine Frau porträtiert. Elisabeth, „mein zweites Ich“, wie er sie nannte, inspirierte ihn zu Kunstwerken von Spaziergängen und Modegeschäften. Aber sie war noch mehr für den Künstler als Muse und Modell. Sie managte sein Künstlerdasein. Elisabeth Macke kümmerte sich um den Verkauf seiner Werke und brachte ihn mit Persönlichkeiten aus Kunst und Wirtschaft zusammen. Wenige Monate nach seinem frühen Tod an der französischen Front 1914 begann sie, die Geschichte ihrer Liebe aufzuschreiben, um ihren zwei Söhnen ein Bild ihres Vaters zu bewahren. Im zweiten Weltkrieg rettete sie seine Werke und Briefe vor den Bombenangriffen. Bis zu ihrem Tod 1978 arbeitete sie gegen das Vergessen eines jungen Künstlers an. Mit Erfolg: August Macke gilt heute als einer der bekanntesten Maler des deutschen Expressionismus. Dieses Verdienst gebührt Elisabeth Macke, einer modernen, starken Frau, die in zwei Weltkriegen zwei Ehemänner verlor, aber niemals den festen Willen, das Ansehen von Macke zu steigern. Erstmalig zeigt eine Ausstellung ihr Wirken, ihre Netzwerke und ihre Bedeutung anhand von Werken des Künstlers, die aus der umfangreichen Macke-Sammlung des Museums stammen und durch einzelne Leihgaben ergänzt werden.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch die alleinige Förderung der Franz Dieter und Michaela Kaldewei Kulturstiftung.

Drei Frauen schauen sich Hüte und Kleidung in Schaufenstern an.

August und das Zirkuspferd

28.05. 2021 – 05.09.2021

Die Kunstreiterin mit ihrem eleganten Tütü, die Clowns an ihrer Seite: August Macke liebte den Zirkus und hielt immer wieder Szenen und Stars aus der Manege fest. Die Familienausstellung gibt einen Einblick in diese faszinierende Welt. Interaktive Elemente laden Kinder ab drei Jahren, ihre Familien und Freunde ein, kreativ zu werden und spielerisch in die Kunst August Mackes einzutauchen.

Frau auf einem Pferd in einer Manege, umgarnt von zwei Männern. Im Hintergrund sind die Zuschauer des Zirkus.

Schaurestaurierung und Ausstellung Matt Mullican, Ohne Titel, 1987

Im Lichthof des Museums findet die Schaurestaurierung der Bodenskulptur «Ohne Titel (Skulptur für die chemischen Institute)» von Matt Mullican statt. Der Künstler installierte die Arbeit zu den Skulptur Projekten 1987 zwischen den Gebäuden am naturwissenschaftlichen Campus der Universität Münster. Aufgrund städtebaulicher Entwicklungen suchte das Museum in Zusammenarbeit mit Mullican und der Universität einen neuen Standort. Die öffentliche Restaurierung der 35 Granitplatten bietet Einblick in sonst eher verborgene und doch höchst interessante Vorgänge eines Museums. Sie schafft Raum für die Auseinandersetzung mit der Werkbiografie, dem Zustand und der öffentlichen Wahrnehmung der Skulptur.

Die Schaurestaurierung wird gefördert durch Brillux.

Schwarz-Weiß Bild der Bodenskulptur für die chemischen Institute

Nimmersatt? Gesellschaft ohne Wachstum denken

26.11.2021 – 27.02.2022

Wie wollen wir in Zukunft leben? Schaffen wir es, den Klimawandel, Rassismus und Krieg zu beenden? Diesen Fragen geht die zeitgenössische Gruppenausstellung „Nimmersatt? Gesellschaft ohne Wachstum denken“ vom 26.11.2021 – 27.02.2022  an drei Orten in Münster nach: dem LWL-Museum für Kunst und Kultur, der Kunsthalle Münster und dem Westfälischen Kunstverein.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und der Kunststiftung NRW.

Text: Life Time – Gesellschaft ohne Wachstum denken