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König Frederik III. von Dänemark kniend vor der Schlacht von Nyborg, 1659, (Foto: The Royal Danish Collection)

König Frederik III. von Dänemark kniend vor der Schlacht von Nyborg, 1659


Wolfgang Heimbach
Öl auf Holz, 25,3 × 19,6 cm (ohne Rahmen)
bezeichnet links unten mittig: CHP / W / Copp: 1659
Kopenhagen, Schloss Rosenborg, Inv. 7.102

Heimbach als Reisekünstler

Heimbachs Biografie zeigt, dass er Zeit seines Lebens die Metropolen Europas bereiste. Künstlerreisen verfolgten mitunter das Ziel die europäischen Künste und Vorbilder der Antike zu studieren und ermöglichten es Künstler:innen den eigenen Stil zu perfektionieren.

Ebenso wichtig war die Erschließung neuer Auftraggeber:innen und Arbeitsplätze: Nicht nur um Status und Vermögen maßgeblich festigen zu könnten, sodern um das eigene Überleben als Kunstschaffender sichern zu können, waren Künstler:inne oftmals gezwungen verschiedene Orte zu bereisen. Dies traf ebenso auf Heimbach zu, der, wie seine Arbeiten zeigen, an verschiedenen Höfen in ganz Europa arbeitete.

Dabei stellte Heimbachs Gehörlosigkeit zu seiner Zeit wohl eine besondere Herausforderung dar. Auch wenn über seine Reisen wenig überliefert ist, gehen Historiker heute davon aus, dass sich der Künstler – auch wegen seiner Gehörlosigkeit – nicht allein auf Reisen begab, sondern in Begleitung eines Familienmitgliedes befand.

Porträt von Papst Innozenz X. (1574 –1655), Bild: LWL-Museum für Kunst und Kultur, Münster, Foto: Hanna Neander)

Wolfgang Heimbach
Porträt von Papst Innozenz X., 1646
Öl auf Kupfer, 34,5 × 27 cm
unbezeichnet
Münster, LWL-Museum für Kunst und Kultur. Westfälisches Landesmuseum, Inv. 2382 LM

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