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Fröhliche Gesellschaft speist gemeinsam (Museum für Kunst und Kulturgeschichte
der Stadt Dortmund, Foto: Jürgen Spiler)

Fröhliche Gesellschaft, um 1635


Wolfgang Heimbach
Öl auf Kupfer, 26,3 × 38,6 cm
unbezeichnet
Dortmund, Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Inv. C 5574

Die Fröhliche Gesellschaft

Zu den geläufigsten und beliebtesten Themen der niederländischen Genremalerei gehört die sogenannte Fröhliche Gesellschaft. Sie zeigt eine Gruppe von Männern und Frauen, die sich in einem Innenraum, aber auch in der freien Natur um einen Tisch versammelt haben und bei Speis und Trank sowie gehobener Stimmung beisammensitzen.

Entsprechende Fröhliche Gesellschaften haben häufig einen moralisierenden Unterton und es wird vor den Folgen des übermäßigen Alkoholkonsums und weiterer Ausschweifungen gewarnt. Bei Heimbach ist die Atmosphäre weniger ausgelassen, sondern eher still und verhalten, weshalb vermutlich auch kein lasterhaftes Treiben angeprangert wird.

Im Vordergrund fällt eine kleine Szene auf: Ein Junge ködert einen kleinen Hund, der sich auf die Rückbeine stellt, um die Leckerei zu fangen.